Liste Baum (LIB) fordert:

Jetzt soll auch Purkersdorf wie Wien aus Frankenkrediten aussteigen

 

Der derzeitige Euro-Franken-Kurs (1€=1,2 Franken) bietet ein günstiges Fenster dafür, dass sich auch Purkersdorf aus der Spekulation mit den Frankenkrediten verabschiedet. Es geht dabei immerhin um ca. 20 Millionen Euro.

Purkersdorf gehört zu den wenigen Gemeinden, die höchste Anteile in der Verschuldung mit Franken haben.

Die „Presse“ schrieb  über den Ausstieg von Wien am 4.5.18 unter

„Franken-Kredite: Das Ende einer Spekulation“ groß auf Seite 1:

„Die Stadt Wien hat ihre milliardenschwere Währungsspekulation beendet und alle Franken-Kredite

in Euro konvertiert. Niederösterreich sitzt noch auf einer Milliarde Franken-Schulden.

Das ist eine gute Nachricht. Denn ein Fremdwährungskredit ist technisch gesehen eine Spekulation auf künftige Zinsen und Währungskurse. Eine wilde dazu: Nichts ist schwieriger vorherzusagen als Devisenkurse. Solche Wetten auf künftige Währungsentwicklungen gelten deshalb auch als hohe Schule der Spekulation, von der Amateure die Finger lassen sollten. Amateure auf diesem glatten Parkett sind selbstverständlich auch Landesfinanzreferenten…“ https://diepresse.com/home/wirtschaft/kolumnen/diebilanz/5416913/Bilanz_FrankenKredite_Das-Ende-einer-Spekulation

Dem ist nichts hinzuzufügen, außer dass das nicht nur für Länder gilt, sondern viel mehr noch für Gemeinden.

 

Niemand kann sagen, wie sich der Frankenkurs entwickelt, es könnte auch mit einem Gewinn für Purkersdorf enden, aber mit beträchtlichen Verlusten:

Darum Ausstieg aus der Frankenspekulation JETZT:

  • Die Finanzverantwortlichen des Landes Wien werden sich gut überlegt haben, wieso sich Wien nun zur Gänze vom Franken verabschiedet hat.

  • Herr Trump hat zuletzt ausgesprochen Kriegstreiber um sich versammelt. Ein Krieg würde zweifellos zu einer Flucht in den Franken führen und diesen wieder aufwerten, dann könnte für lange die günstige Gelegenheit wieder vorbei sein.

  • Mit öffentlichen Geldern soll prinzipiell nicht spekuliert werden.

  • Gemeindefinanzen – UNSERE Gelder – sollen sichere Rahmenbedingungen haben, und nicht von Währungsschwankungen bedroht sein

  • Der Franken war in den letzten Jahren einmal schon fast pari mit dem €. Der jetzige €-Kursanstieg bietet ein gutes Fenster zum Wechseln.

Dr. Dr. Josef Baum

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