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Petition gegen Bodenfraß: STOPPT DIE BODENVERSIEGELUNG!

Bitte unterschreiben Sie die Petition von Greenpeace!


Bitte unterschreiben Sie die Petition von Greenpeace!
Bitte unterschreiben Sie die Petition von Greenpeace!

In Österreich wird täglich wertvoller Boden in der Größe von mittlerweile 18 Fußballfeldern (!) verbaut.

Und das, obwohl im Regierungsprogramm von ÖVP und Grünen das Ziel für einen maximalen Bodenverbrauch von 2,5 Hektar täglich bis 2030 festgelegt wurde.


Doch der Bauwahnsinn geht unvermindert weiter. Mit einem Bodenverbrauch von durchschnittlich 12 Hektar pro Tag (!) hat Österreich 2022 fast das Fünffache dieses Nachhaltigkeitsziels des Bundes verbaut.

Städte verkommen zu Asphaltwüsten, wertvoller Boden wird für immer zerstört, Anbauflächen verschwinden, natürliche Wasserspeicher werden stetig weniger, Brunnen versiegen, das Grundwasser wird knapp …



Dieser Sommer hat uns die Folgen des Klimawandels und der Bodenversiegelung drastisch aufgezeigt.


Was muss noch alles passieren, damit man in Österreich die Warnungen und die Gefahren des dramatischen Bodenverbrauchs ernst nimmt?

Der Beschluss einer Bodenstrategie durch die Österreichische Raumordnungskonferenz ist im Juni 2023 gescheitert.


Ein Bodenschutzvertrag ist jedoch dringend notwendig. Dieser muss strenge und verbindliche Vorgaben in der Raumordnung auf Bundes- und Landesebene enthalten. Gemeinden sollen nicht mehr alleine über Flächenwidmungspläne entscheiden dürfen.


Hier einige Fakten von Greenpeace zur Bodenversiegelung in Österreich:

  • Mit 1,6 Quadratmetern Verkaufsfläche pro Kopf liegt Österreich im europäischen Spitzenfeld. Der Bau von Shoppingtempeln und Gewerbeparks hat sich zwischen 2000 und 2019 von 113 auf 264 mehr als verdoppelt. Während die Einkaufszentren am Stadt- bzw. Ortsrand sprießen, sperren die kleinen Geschäfte im Zentrum zu. Das Ergebnis sind verwaiste Orts- bzw. Stadtkerne.

  • Mit rund 14 Metern Straße pro Kopf führt Österreich mit dem dichtesten Straßennetz. Hierzulande sind Landschaften, Wildtier-Routen und Grünflächen mit Straßen zerschnitten wie kaum anderswo in Europa. Das Netz aus Autobahnen, Bundesstraßen usw. streckt sich insgesamt auf 127.500 Kilometer – mehr als drei Erdumrundungen am Äquator!

  • Mindestens 40.000 Hektar beträgt laut Schätzungen die Summe der leerstehenden und ungenutzten Gebäudeflächen in Österreich! Zum Vergleich: Wien hat eine Fläche von 41.460 Hektar. Während im Rekordtempo gesunder und natürlicher Boden verschwindet, häufen sich Leerstände. Es ist billiger, neu zu bauen und zu versiegeln, als bereits genutzte Flächen zu recyceln – ein zerstörerischer Trend, den wir uns nicht leisten können!

  • 2022 sind insgesamt 5.368 Hektar Felder, Wiesen, Weiden und Weingärten verloren gegangen. Die größten Verlierer der Verbauung sind landwirtschaftliche Flächen. In den letzten 40 Jahren haben wir eine landwirtschaftliche Fläche so groß wie das Burgenland verloren – zwei Drittel davon fielen Baggerschaufeln zum Opfer.

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1 Comment


Hannes Loos
Hannes Loos
Sep 12, 2023

Unterschrieben! Zu dieser Bodenversiegelung gehören auch die Windräder, deren Fundament hunderte Tonnen Beton und mehrere hundert Tonnen Stahl benötigen. außerdem werden inkl. der Zufahrtsstraße 4000 m² Boden versiegelt. Und das alles pro Windrad!! Könnten wir uns alles sparen, wenn wir nicht auf die E-Mobilität bauen würden, sondern auf den Verbrennermotor weiter setzen, denn der ist zwischenzeitlich umweltfreundlicher als die ganze E-Mobilität, die nur dem Kommerz und keineswegs der Umwelt dienlich ist.

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