„Pro Purkersdorf (ProP) – sozialökologische Plattform“ - Neue Vereinsgründung


Mitglieder des weiterhin bestehenden Vereins „Liste Baum“ haben bei einer Gründungsversammlung am 5. März 2020 in Purkersdorf einen neuen Verein Pro Purkersdorf (ProP) – sozialökologische Plattform konstituiert. Zur Obfrau von „Pro Purkersdorf“ wurde Bina Aicher gewählt, die seit fast 25 Jahren für die „Liste Baum“ in der Purkersdorfer Kommunalpolitik aktiv und erfolgreich war und zuletzt auch zur Obfrau der Liste Baum gewählt worden war. Ferner haben im Vereinsvorstand Rudolf Galler, Karin Woduschek, Ulli Kühnel, Manfred Cambruzzi, Gabriele Scholz und Roland Fohringer Funktionen übernommen.

„Pro Purkersdorf“ wird hinkünftig als wahlwerbende Liste in Purkersdorf kandidieren, bis dahin aber ab sofort tatkräftig Beiträge von außerhalb des Gemeinderates zur Kommunalpolitik Purkersdorf leisten und aktiv in Erscheinung treten. Zu den im Vereinsstatut festgelegten Zielsetzungen zählen u.a. bewusstseinsbildende und konkrete Maßnahmen zur Entsprechung des Klimawandels und ein Eintreten gegen die immer größere soziale Kluft in der Bevölkerung, die auch in der Gemeinde Purkersdorf als Bedrohung für das Zusammenleben und die Lebensqualität eingeschätzt werden. Daher wird eine sozialökologische Gestaltung der Stadtgemeinde angestrebt, eine Entflechtung der verdeckten Bündnisse aus Wirtschaft – insbesondere im Immobilienbereich – und Politik, offene Information, Transparenz und Einbeziehung der BürgerInnen in die Stadtpolitik. Pro Purkersdorf will dazu hinkünftig in der Gemeinde stark präsent sein, um aktiv an der zukunftssicheren Gestaltung Purkersdorfs mitzuwirken. In diesem Sinn sind öffentliche Veranstaltungen geplant, die Herausgabe und Verbreitung von Zeitungen, Plakaten, eine (bereits bestehende) Präsenz im Web, Mailings und der Kontakt mit BürgerInnen, die gerne zu allen kommunalpolitischen Bereichen beraten und unterstützt werden können.

Als vordringliche Aktivität ist Pro Purkerdorf aktuell bereits mit den jüngsten negativen Umweltmaßnahmen in der Gemeinde befasst, und zwar mit den massiven Waldrodungen durch die Gemeinde Wien, die völlig unverständlich sind, mit den radikalen Baumfällungen in der Gemeinde selbst und ausbleibende Nachpflanzungen, wozu die öffentliche Einsicht in den Baumkataster gefordert wird, sowie mit den laufenden, rücksichtslosen Beschädigungen der Wanderwege durch Waldbesitzer in den Wäldern bei Rodungsarbeiten.

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