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Die Gemeinde will keinen Schaukasten an ProPurkersdorf vermieten können!

Aktualisiert: Juli 26

Wer behindert die öffentliche Berichterstattung von ProPurkersdorf?


Unter den üblichen Herausforderungen der schlichteren Gemeindeverwaltung sollte ja die Vermietung von öffentlichen Schaukästen wohl nicht die allerdiffizilste Aufgabe darstellen. Eine Liste auszufüllen und aktuell zu halten, wer einen Schaukasten gemietet, bezahlt und dafür einen Schlüssel erhalten hat, dürfte ja keine überbordende Kompetenz verlangen.

Sollte man zumindest meinen, - denn in der Gemeinde Purkersdorf türmten sich zuletzt dabei folgende Hindernisse auf:

Es gelang zwar tadellos die Schautafeln zu vermieten und Mieteinnahmen zu kassieren. Bina Aicher, Obfrau von ProPurkersdorf, bezahlte zuletzt immerhin 200 € als Kaution für zwei Schaukästen beim Bahndamm nächst unserer futuristischen Silber-Toilette! Der Grund für den zweiten war, dass die Günen und J. Baum uns den Schlüssel nicht aushändigten. Kaum war der zweite Schaukasten allerdings mit Information von ProPurkersdorf befüllt, ging ein erboster Anruf eines ÖVP-Funktionärs mit denkwürdigen Umgangsformen ein. Der Mann forderte ProPurkersdorf auf, den Schaukasten frei zu machen, - den habe nämlich er bzw. sein Pensionistenverband gemietet! Kaum von diesem Schock erfangen, hing in dem Schaukasten plötzlich ein FPÖ Plakat! Unsere Inhalte wurden durch die Gemeinde in einen anderen "halben" Schaukasten gehängt - jedoch auch nur kurz - da welche Überraschung! - auch dieser bereits vermietet war und sich nun der Mieter (zu Recht) aufregte.

1 Schaukasten - 3 Schlüssel - 3 Mieter - 3 Mal Kaution

Womit ersichtlich wurde, dass offenbar von der Gemeinde der ein und derselbe Schaukasten an mehrere Personen zugleich vermietet worden war! (Denkbar aber natürlich auch, dass sämtliche Schaukästen mit einem einzigen Schlüssel sperrbar waren und die Gemeinde nur nicht geschafft hat, den Mietern den gemieteten Schaukasten auch zweifelsfrei zuzuordnen!)

Schaukasten Purkersdorf
es stehen einige Schaukästen leer...

Wie auch immer – das Tohuwabowu ließ sich trotz mehrfacher Anläufe von ProPurkersdorf von der Gemeinde keineswegs aufdröseln, - manche Probleme sind eben unentwirrbar kompliziert! Immerhin retournierte man nach Wochen die 200 € Kaution!

Zu ihrem nach wie vor aufrechten Wunsch nach einem zweifelsfrei angemieteten Schaukasten, zu dem nicht weitere Parteien Zugang haben, fand sich in Folge eine kreative „Lösung“: Es seien gerade - so wurde Frau Aicher mitgeteilt – sämtliche Schaukästen reparaturbedürftig, alle Mietverträge müssten daher aufgelöst und nach erfolgter „Reparatur“ neu geschlossen werden! Es besteht der Verdacht, dass gar kein Schaukasten reparaturbedürftig sondern nur die verlotterte Vergabepraxis, die – anders ist die nunmehr gefundene „Lösung“ nicht erklärbar - in den Abgründen der ordentlichen Gemeindeverwaltung auch keineswegs mehr rekonstruierbar gewesen sein dürfte. Immerhin aber hat die maßgebliche Gemeindepolitik das angerichtete Chaos gleich ganz oberschlau für ein politisches Kalkül umzunutzen verstanden, denn nun wurde ProPurkersdorf erklärt, es gäbe unter den reparierten Schaukästen jetzt gar keinen mehr für ProPurkersdorf! Und zwar deshalb, weil die Schaukästen „vorrangig (nur) an die im Gemeinderat vertretenen Wahlparteien vergeben werden. Ansonsten werden Purkersdorfer Organisationen und Vereine bevorzugt behandelt, aber nicht politische Fraktionen(sic!). Dass die Schaukästen ausdrücklich an „politische Fraktionen“ Purkersdorfs nicht „bevorzugt“ vermietet würden, dürfte Frau Stadtamtsdirektorin augenscheinlich deshalb formuliert haben, weil sich ProPurkersdorf zuletzt ihr gegenüber als wahlwerbende Partei vorgestellt hatte! Immerhin hatte Frau Stadtamtsdirektorin für ProPurkersdorf in ihrem jüngsten Mail eine großartige Hoffnung parat: „Zuständige Mitarbeiterin“ sei „Frau GXXX“, wozu ihr „leid tue“, dass ProPurkersdorf von ihr „noch keine AW erhalten“ habe. Sie werde sich aberbei Vorhandensein eines freien Schaukastensmit uns „in Verbindung setzen“!

Fotos vom 22.07.21

Gänzlich klar ist jedenfalls, dass diese neuerlich schwer verunglückte „Lösung“

selbstverständlich nur darauf abzielt, ProPurkersdorf in seinen Möglichkeiten zu öffentlichen Äußerungen und Kritik einzuschränken und zu behindern!


SPÖ und ÖVP haben das wohl großkoalitionär ausgeheckt, - eine Entscheidung ohne maßgebliche Befassung von Bürgermeister Steinbichler und Vizebürgermeister Kirnberger ist dazu natürlich undenkbar!

Wir dürfen aber SPÖ und ÖVP dazu gern versichern, dass sich mit derart plumpen Zensur- und Behinderungsmaßnahmen unsere laufende Information der Bevölkerung keineswegs wird einschränken lassen.

ProPurkersdorf ist und bleibt eine wahlwerbende (!) Gruppe (deren Proponenten derzeit nur deshalb nicht im Gemeinderat vertreten sind, weil dies bekanntlich eine Malversation des heutigen Stadtrates Josef Baum verunmöglicht hat.) Wir fordern jedenfalls fürs Erste die Gemeinde hiermit öffentlich auf, gegebenenfalls die Zahl der Schaukästen dem Bedarf entsprechend zu vergrößern, - zusätzliche Mieteinnahmen wären dem kläglichen Gemeindebudget auch keineswegs abträglich, es mangelt auch nicht an Platz!


Sodann wird sich Frau GXXX noch vor dem St. Nimmerleinstag mit uns „in Verbindung“ setzen können – alle unsere besten Hoffnungen ruhen jetzt auf ihr allein!



Es ist zu hoffen, dass sich diese Art der Administration nur auf die Schaukästen bezieht....




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