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  • Pro Purkersdorf

„Lasst’sas au'glahnt“

Aktualisiert: 18. Aug.

"Bürgernähe" in Purkersdorf

Wir haben es versucht ...

Zu zweit sind wir zum diesem Grätzltreff gegangen, um unser Anliegen vorzubringen.


Warum?

Weil unsere schriftlichen Anfragen – wie üblich – vom Bürgermeister nicht beantwortet wurden.


Das Anliegen?

Der geplante Baumschnitt in der Bahnhofstraße durch die ÖBB zu einem Zeitpunkt, an dem man sicher keine Bäume schneidet.



Der Bürgermeister wirkte ziemlich erschöpft, mit einer Bierflasche in der Hand stand er mit Finanzstadtrat Pannosch und ein paar anderen SPÖ Mitgliedern in der Dr. Weißgasse beisammen.


Von interessierten Bürger:innen war keine Spur.


Der Finanzstadtrat wusste nicht, ob die Bäume in der Bahnhofstraße der Gemeinde gehören. Der Hinweis darauf, dass er die Ausgaben für die Pflege der Lindenallee verwaltet, wurde – wie alle anderen Argumente - mit „die ÖBB macht, was sie will“ abgeschmettert. In bekannter Pannosch-Manier schwadronierte er dann - meist am Thema vorbei - über die Frechheiten der Opposition, die er schon mindestens 5 Mal geklagt und das auch immer empfohlen hätte...

Dem Bürgermeister Steinbichler war unser Besuch nicht mehr wert als der - an Pannosch gerichtete - Satz: „Geh, lass’tsas au'glahnt“.

Nachdem damit die Talsohle des Niveaus erreicht war, haben wir es vorgezogen, mit anderen Gemeinderäten die Unterhaltung weiterzuführen. Zwar nicht unbedingt ausschließlich zum Thema „Bäume“, aber wenigstens zivilisiert.


Fazit: er freut sich nicht über JEDEN Besuch. Und das Reden mit ihm findet erst gar nicht statt...


Genau so geht Bürgermeister nicht!

Herr Steinbichler, wenn Sie Ihr Amt überfordert, legen Sie es einfach zurück.


Und so sehen die Bäume der Bahnhofstraße aus. Man kann nur hoffen, dass sie diese Rückschnitte überleben.




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