Neue Bürgermeisterin: Jasmin Klemmer-Schlögl
- Pro Purkersdorf

- vor 2 Stunden
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Mit der Wahl von Jasmin Klemmer-Schlögl zur Bürgermeisterin ist eine wichtige politische Entscheidung für Purkersdorf gefallen.
Wir gratulieren ihr herzlich zu ihrer Wahl und wünschen ihr für diese verantwortungsvolle Aufgabe viel Erfolg.

Auch wenn ich mir einen politischen Wechsel gewünscht hätte, wünschen wir ihr für die bevorstehenden Herausforderungen alles Gute und viel Erfolg.
Jasmin von einer anderen Fraktion wäre gut gewesen :-)
Wir hoffen, dass sie für Purkersdorf eine gute Bürgermeisterin sein wird, neue Impulse setzt, frischen Wind in die Gemeinde bringt und notwendige Veränderungen anstößt.
Sie ist eine ehrgeizige, fleißige und freundliche Frau, die ihre neue Aufgabe mit großem Engagement angehen wird.
Wir werden sie selbstverständlich unterstützen.
Gedanken zur Wahl:
Der Termin des Rücktritts von Stefan Steinbichler war von der SPÖ unfair inszeniert. Termingenau und damit mit einem ungeheuren Zeitdruck für Neuwahlen zwischen Schulende und Fußball-WM, wissend, dass kinderlose Personen noch schnell vor den Ferien Urlaub machen. Ein klares Kalkül.
Nach dem ersten Wahlgang war klar: Es gab keine geschlossene Mehrheit.
Erst im zweiten Wahlgang wurde die SPÖ-Kandidatin mit den Stimmen von Liste Baum, Grünen und NEOS zur Bürgermeisterin gewählt.
Damit wurde aus unserer Sicht eine Chance vergeben.
Es gab einen Gegenkandidaten. Damit gab es auch eine Alternative.
Trotzdem entschieden sich jene Fraktionen, die im Wahlkampf immer wieder von Transparenz, Zusammenarbeit und neuen Wegen gesprochen hatten, letztlich für die Fortsetzung der bisherigen Machtverhältnisse.
Besonders irritierend ist, dass nun versucht wird, diese Entscheidung nachträglich zu relativieren.
Plötzlich heißt es, der Gegenkandidat sei ohnehin nicht wählbar gewesen. Tatsächlich erhielt er acht Stimmen bei der Bürgermeisterwahl.
Von einer fehlenden Alternative kann daher keine Rede sein. Natürlich kann jede Fraktion entscheiden, wen sie zur Bürgermeisterin oder zum Bürgermeister wählt. Das ist demokratisch legitim.
Ebenso legitim ist aber die Frage, warum ausgerechnet jene Parteien, die sich als Gegenpol zur SPÖ präsentieren, am Ende deren Kandidatin zur Mehrheit verhelfen.
Politik lebt von Glaubwürdigkeit. Wer Veränderung verspricht, sollte auch dann zu diesem Versprechen stehen, wenn es darauf ankommt.
Die Bürgermeisterwahl war genau so ein Moment. Purkersdorf hätte die Chance auf einen politischen Neustart gehabt. Diese Chance wurde nicht genutzt.
Die Verantwortung dafür tragen jene Fraktionen, die sich trotz vorhandener Alternative für die Fortsetzung des bisherigen Kurses entschieden haben.




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